4,7/5 · Bewertungen im App Store

Tunesisch lernen

Das Arabisch Tunesiens – so, wie es auf der Straße, zu Hause und auf dem Markt gesprochen wird.

100 % Muttersprachler-Audio Ohne Werbung Offline nutzbar Spaced Repetition
Dialect-App auf Tunesisch: die Karte «asléma», mit Audio von einer muttersprachlichen Stimme
App-Store-Bewertung4,7/5

Warum Tunesisch lernen?

Tunesisch (ed-Derja) ist das Ergebnis einer Geschichte aus vielen Schichten: das punische Karthago, das berberische Substrat, die arabischen Einwanderungswellen, die osmanische Zeit, die französische Kolonialzeit und die italienische Einwanderung. Wer Tunesisch lernt, findet Zugang zu einer Sprache, die all diese Einflüsse in einer Stimme vereint – ganz anders als das Arabisch aus dem Sprachkurs.


Ob du zur Diaspora gehörst oder dich einfach für die Sprachen der Welt begeisterst: Dialect gibt dir das Werkzeug, um schnell voranzukommen.

Tunesisch lernen im deutschsprachigen Raum

Deutschland gehört zu den Ländern, in denen die tunesische Diaspora zu Hause ist. Wenn deine Familie aus Tunesien kommt und du mit Deutsch aufgewachsen bist, kennst du das Gefühl, die Gespräche zu Hause nur halb zu verstehen. Dialect geht es praktisch an: die nützlichsten Wörter und Sätze des Tunesischen, nach Häufigkeit geordnet, damit du bei deinem nächsten Besuch in Tunis, Sousse oder Sfax bestellen, grüßen und scherzen kannst – und vor allem deinen Leuten zuhörst, ohne den Faden zu verlieren.

Tunesisch lernen für Anfänger: Hallo, Danke und die ersten Sätze

Fang mit dem an, was du in jedem Gespräch brauchst – so beginnt auch der Lernpfad in der App: mit den Begrüßungen. Das typisch tunesische Hallo ist „asléma“, morgens grüßt man mit „sba7 el5ir“. Nach dem Befinden fragst du mit „chnahwelek?“ oder kurz „kifech?“; die übliche Antwort ist „labés, el7amdoullah“ – gut, Gott sei Dank.

„Danke“ heißt auf Tunesisch „3aychek“. Ebenso typisch ist „ya3tik essa7a“: Damit bedankt man sich, man kann es aber auch im Sinn von „bitte“ verwenden. Das eigentliche „bitte“ heißt „brabbi“, etwa in „Brabbi a3tini el ma.“ – Gib mir bitte Wasser.

Die Ziffern in der Umschrift stehen für Laute ohne eigenen Buchstaben im lateinischen Alphabet: 3 für ع, 7 für ح und 5 für خ, das wie das „ch“ in „Bach“ klingt. So schreiben Tunesierinnen und Tunesier auch selbst in Nachrichten. Welche Wege es außer einer App gibt und wie viel Zeit du einplanen solltest, vergleicht unser Ratgeber Tunesisch: Methoden im Vergleich.

Die Dialect-Methode

Unsere App verbindet spielerisches Lernen mit sprachlicher Sorgfalt:

  • Der wichtigste Wortschatz: Lerne die Wörter, die im Alltag am häufigsten fallen.
  • Audio zu jedem Wort: Hör dir jedes Wort mit Muttersprachler-Stimme an und sprich es nach, bis es sitzt.
  • Interaktives Quiz: Teste, was du weißt, und verfolge deinen Fortschritt.
  • Wiederholung: Verliere nie wieder, was du schon gelernt hast.

Die Wissenschaft hinter Dialect

Damit das Gelernte bleibt, stützt sich Dialect auf Prinzipien der kognitiven Neurowissenschaft:

  • Spaced Repetition (verteilte Wiederholung): Unser Algorithmus berechnet den besten Zeitpunkt, um jedes Wort zu wiederholen – kurz bevor du es vergisst.
  • Lernen mit dem Ohr: Jedes Wort und jeder Satz hat sein Audio, damit du mit dem Ohr lernst und nicht nur mit den Augen.
  • Lernen in kleinen Schritten: Wir teilen jede Sprache in überschaubare Einheiten, damit dein Kopf nicht überladen wird.

Tunesisch in Kürze

  • Sprachfamilie: maghrebinisches Arabisch mit Lehnwörtern aus dem Berberischen, Italienischen, Türkischen, Französischen und Spanischen.
  • Sprecherzahl: zwischen 11 und 12 Millionen.
  • Wichtigste Regionen: Tunesien, mit einer Diaspora in Frankreich, Italien und Deutschland.
  • Schriftsysteme: arabisches Alphabet, in Nachrichten und sozialen Netzwerken auch Lateinschrift (Arabizi).

Tunesisches Arabisch ist die maghrebinische Varietät mit dem größten italienischen Anteil im Wortschatz (Küche, Meer, Alltag). Es hat keinen offiziellen Status, ist aber die Sprache des täglichen Lebens, der populären Medien und des künstlerischen Schaffens.

8 wichtige Wörter auf Tunesisch

Das sind die ersten Wörter, die du kennen solltest. Jedes findest du in der App mit Audio und einem Beispielsatz:

Deutsch Tunesisch Beispiel
ichenaEna tounsi. – Ich bin Tunesier.
duenti/entaEnta mnin? – Und du, woher kommst du?
erhouwaHouwa fil dar. – Er ist zu Hause.
siehiyaHiya fil dar. – Sie ist zu Hause.
wira7naA7na twensa. – Wir sind Tunesier.
ihrentoumEntoum labés? – Geht es euch gut?
siehoumaHouma labés. – Ihnen geht es gut.
Nachnameal laqabLa9bi Kammoun. – Mein Nachname ist Kammoun.

Die Dialect-App enthält mehrere hundert Wörter und Ausdrücke auf Tunesisch, geordnet nach Niveau und Thema (Familie, Zahlen, Essen, Reisen, Gefühle …).

So hilft dir Dialect, Tunesisch zu lernen

Die Sprache deiner Eltern oder Großeltern zu lernen, wenn du weit weg lebst, hat ihre eigenen Hürden: kaum strukturiertes Material, Lehrwerke für die Sprachwissenschaft statt für den Alltag und ein chronischer Mangel an verlässlichem Audio. Genau dafür wurde Dialect entwickelt.

Konkret bietet dir die App für Tunesisch:

  • Aufbau nach Häufigkeit: Du lernst zuerst die Wörter und Sätze, die du in einem Familiengespräch oder auf einer Reise ins Herkunftsland wirklich hörst.
  • Audio auf jeder Karte: Wörter und Sätze mit Muttersprachler-Stimme aufgenommen, damit die Aussprache von der ersten Runde an sitzt.
  • Kurze Runden (5 Karten pro Tag): Sie passen in deinen Alltag, statt ihn zu ersetzen. Regelmäßigkeit schlägt Intensität.
  • Kluge Wiederholung: Der Spaced-Repetition-Algorithmus zeigt dir jedes Wort, kurz bevor du es vergisst.

Das Ziel ist nicht nur, Wörter zu kennen, sondern ein einfaches Gespräch zu führen – mit deinen Großeltern, deinen Cousins und Cousinen oder den Menschen in der Herkunftsregion – und die Sprache an die nächste Generation weiterzugeben.

Hallo, danke und die wichtigsten Ausdrücke auf Tunesisch

Du möchtest wissen, wie man Hallo auf Tunesisch sagt, danke oder wie geht's? Hier sind die wichtigsten Begrüßungen und Höflichkeitsformeln:

Deutsch Tunesisch
Hallo asléma
Hi ahla
Danke 3aychek
Bitte brabbi
Ja ih
Nein lé
Auf Wiedersehen bessléma
Entschuldigung séma7ni
Wie geht's? kifech

Zu jedem Wort gibt es in der App ein Audio. Die vollständige Aussprache, den Offline-Modus und Hunderte Wörter bekommst du in der App: Dialect laden.

Ratgeber zum Weiterlesen

Häufige Fragen: Tunesisch lernen

Wie sagt man Hallo auf Tunesisch?

Auf Tunesisch heißt „Hallo“ (Guten Tag) „asléma“. Hör dir die Aussprache in der Dialect-App an und sprich sie nach, bis sie sitzt.

Tunesisch lernen: Wie lange brauche ich für die Grundlagen?

Wenn du mit Dialect täglich 5 bis 10 Minuten übst, sitzt der wichtigste Wortschatz für Tunesisch nach 4 bis 6 Wochen. Regelmäßigkeit zählt mehr als die Länge einer Runde: Der Spaced-Repetition-Algorithmus sorgt dafür, dass das Gelernte langfristig bleibt.

Ist die Dialect-App kostenlos?

Du startest kostenlos: Jeden Tag sind eine Lernrunde, ein Quiz und die Lektion „Begrüßungen“ im Lernpfad gratis. Das Premium-Abo schaltet alles frei: unbegrenzte Runden und Quiz, alle Sprachen und den ganzen Lernpfad.

Gibt es für Tunesisch Audio in der Dialect-App?

Ja, jedes Wort ist mit Muttersprachler-Stimme aufgenommen. Keine synthetische Stimme: Du lernst vom ersten Tag an den authentischen Akzent.

Muss ich Arabisch können, um anzufangen?

Nein. Dialect passt, wenn du bei null anfängst, genauso wie wenn du schon etwas Tunesisch verstehst. Die App startet mit dem Wortschatz, der im Alltag am häufigsten vorkommt, und geht nach Themen vor (Begrüßungen, Familie, Zahlen, häufige Verben …).

Wie sagt man Danke auf Tunesisch?

„Danke“ heißt auf Tunesisch „3aychek“; die 3 steht für den arabischen Laut ع. Ebenfalls sehr tunesisch ist „ya3tik essa7a“, wörtlich etwa „(Gott) gebe dir Gesundheit“: Damit bedankt man sich herzlich.

Wie sagt man Guten Tag auf Tunesisch?

Zu jeder Tageszeit passt „asléma“, das typisch tunesische Hallo. Morgens sagt man „sba7 el5ir“ – guten Morgen. Danach fragt man meist „chnahwelek?“ – Wie geht’s dir?

Was heißt Ja und Nein auf Tunesisch?

„Ja“ heißt „ih“, „nein“ heißt „lé“. Zwei Beispielsätze aus der App: „Ih, ena jéy.“ – Ja, ich komme. „Lé, mch jéy.“ – Nein, ich komme nicht.

Gibt es Dialect für Android?

Dialect gibt es für iPhone und iPad (App Store) und für Android (Google Play). Am Computer nutzt du die Web-Version auf mydialect.io – mit demselben Konto.

Das Wichtigste zum Tunesisch-Lernen

Weder Duolingo noch Babbel noch Memrise bieten einen Kurs für Tunesisch an. Auch uTalk, das fünf arabische Varietäten verkauft, führt Tunesisch nicht. Es bleiben einige Privatlehrkräfte – das Angebot ist dünn. Dialect bietet für Tunesisch 997 Wörter und Wendungen mit 2.637 Audiodateien, eingesprochen von einer muttersprachlichen Stimme (Asma), nach Themen geordnet und mit Spaced Repetition wiederholt. Du startest kostenlos mit einer Runde pro Tag, auf iPhone, iPad und Android oder im Browser am Computer.

Entdecke weitere Sprachen bei Dialect

Dialect bietet dir 19 Herkunftssprachen, um dich wieder mit deinen Wurzeln zu verbinden. Auf Deutsch kannst du schon starten mit:

← Alle Sprachen (Startseite)

In 30 Sekunden startklar

Starte kostenlos, noch heute

Tägliche Runde kostenlos. Auf dem iPhone über den App Store, auf Android über Google Play oder direkt im Browser am Computer.

Das Maskottchen von Dialect, eine Topfpflanze, hebt die Arme und feiert eine Stufe Großer QR-Code: Dialect auf iPhone oder Android laden Mit dem Handy scannen · iPhone oder Android

Am Computer?

Zur Web-App